Andere Quellen

Obwohl die King-James-Version der Bibel die Hauptquelle für Joseph Smiths Buch Abraham war, scheint er genau so gut andere Quellen benutzt zu haben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Schriften des jüdischen Geschichtsschreibers Josephus einen Einfluss auf das Buch Abraham hatten. In Abraham 1:23 lesen wir von „der Tochter der Egyptus…“ Dieser Name ist in der Bibel nicht zu finden, aber in „Flavius Josephus gegen Apion“ lesen wir: „…Manetho sagt, dass Sethosis Egyptus genannt wurde,…“ (Joephus, Übersetzt von William Whiston, Michigan, 1966, Seite 612)

Laut Buch Abraham offenbarte der Herr Abraham die Grundsätze der Astronomie, bevor er nach Ägypten ging. In Abraham 3:15 lesen wir: „Und der Herr sagte zu mir: Abraham, ich zeige dir diese Dinge, ehe du nach Ägypten gehst, damit du all diese Worte verkündigen kannst.“ Unten in der Erklärung zu Faksimile Nr. 3 im Buch Abraham finden wir folgende Aussage: „Abraham spricht am königlichen Hofe über die Grundsätze der Astronomie.“ Während die Bibel das Wort „Astronomie“ gar nicht benutzt, behauptete Josephus, dass Abraham die Ägypter „die Wissenschaft der Astronomie“ lehrte:

„…Abraham unterhielt sich mit jedem von ihnen… Er lehrte sie Arithmetik und brachte ihnen die Wissenschaft der Astronomie, denn, bevor Abraham nach Ägypten kam, kannten sie sich mit dieser Art der Gelehrsamkeit nicht aus…“ (Josephus, Seite 33)

Die Mormonenführer müssen mit Josephus, als das Buch Abraham geschrieben wurde, vertraut gewesen sein; denn in einem Brief vom 22. Dez. 1835 bezog sich Oliver Cowdery auf die Schriften des Josephus. (Siehe Latter Day Saints’ Messenger and Advocate, Bd. 2, Seite 236)

Ein weiteres Buch, das wahrscheinlich Einfluss auf Joseph Smiths „Buch Abraham“ hatte, war Thomas Dicks Philosophy of a Future State. Weitere Information finden Sie in unserem Case, Bd. 3, S. 83)

Fawn Brodie macht folgende Aussagen über Dicks Buch und seinen Einfluss auf Joseph Smith: „…Joseph machte aus Abraham einen hervorragenden Astronomen, der alle Geheimnisse des Universums durchschaute. Abraham erzählt, dass es einen Stern gibt, Kolob, der sich in der Nähe des Thrones Gottes befindet… Kolob und zahllose geringere Sterne sind von Geistern bevölkert, die so ewig sind wie ihre Materie selbst. Diese Geister werden nicht in denselben Schmelztiegel geworfen, sondern sie unterscheiden sich untereinander an Qualität der Intelligenz, wie die Sterne sich an Herrlichkeit unterscheiden.

Diese Konzepte, die in Josephs späteren Lehren besondere Verzweigungen entwickelten, kamen direkt von Dick, der darüber spekuliert hatte, dass die Sterne von ‚verschiedenen Ordnungen der Intelligenz’ bevölkert wären und dass diese Intelligenzen ‚fortschreitende Wesen’ in verschiedenen Stufen der Entwicklung zur Vollkommenheit wären.“ (No Man Knows My History, von Fawn Brodie, S. 172)

Eine der anstößigsten Lehren im Buch Abraham ist die in Bezug auf die Schwarzen. Das Buch Abraham lehrt natürlich, dass alle Nachkommen Hams verflucht wären, so dass sie das Priestertum nicht tragen könnten. Joseph Smiths Lehre vom Fluch auf den Schwarzen wurde offensichtlich vom Denken seiner Zeit abgeleitet. In einem Artikel, der in Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Winter 1969, Seite 93, veröffentlicht wurde, erklärt Lester Bush, dass, „die Parallelen zwischen Mormonenschriften und den zeitgenössischen Argumenten für die Sklaverei erstaunlich sind“. Er geht sogar noch weiter und zeigt auf, dass sogar, bevor Joseph Smith die Papyri erhielt, W. W. Phelps einen Artikel veröffentlicht hatte, der Ideen enthielt, die dem Buch Abraham ähnlich sind. Dieser Artikel wurde im Messenger and Advocate im März 1835 veröffentlicht und enthält folgende interessante Aussagen:

Ist es von der Vernunft und Analogie her nicht so, wie man es durch sorgfältiges Lesen aus den Schriften entnimmt, dass Gott die Heiligen oder Menschen, die von seiner Kirche abfielen, mit einer schwarzen Haut verfluchen ließ? War Kain nicht gezeichnet und waren er und seine Kinder nicht gezwungen, den Fluch für immer zu tragen? Und als Ham und andere Söhne Gottes, die Regel Gottes brachen, indem sie außerhalb der Kirche heirateten, hatte er nicht eine kanaanitische Frau, wodurch einiges vom schwarzen Samen die Flut hindurch erhalten blieb, und sein Sohn Canaan, nachdem er über die Nacktheit seines Großvaters gelacht hatte, hatten sie da nicht drei Flüche auf sich geladen: einen von Kain für das Töten Abels, einen von Ham für das Heiraten einer schwarzen Frau und einen von Noah für das Auslachen dessen, vor dem Gott Respekt hat? Sind die Indianer nicht ein Beispiel für das Kennzeichnen mit Schwärze für die Rebellion gegen Gottes heilige Wort und heilige Ordnung? Und können wir nicht in den Gesichtern fast aller Nationen, mit Ausnahme der Heiden, eine dunkle und gelbliche Farbe ablesen, die den Söhnen Gottes ohne eine Zeile aus der Geschichte sagt, dass sie von der ursprünglichen Schönheit und Gnade Vater Adams abgefallen sind oder sich verändert haben?“ (Messenger and Advocate, Bd. 1, Seite 82)

In seinem Buch Abraham schien Joseph Smith demselben Argument zu folgen, dass von Phelps benutzt wurde – d. h. dass Ham eine kanaanitische Frau heiratete und somit wurde „der Fluch“ im Lande bewahrt:

„Dieser König Ägyptens war ein Nachkomme Hams und hatte von Geburt kanaanitisches Blut in seinen Adern.

Von dieser Abstammung waren alle Ägypter, und so wurde das Blut der Kanaaniter im Lande erhalten.

Das Land Ägypten wurde zuerst von einer Frau entdeckt, von der Tochter Hams und der Tochter der Egyptus; das ist das chaldäische Wort für Ägypten und bedeutet, was verboten ist.

Als diese Frau das Land entdeckte, war es unter Wasser, und später siedelte sie ihre Söhne in dem Lande an; und so kam von Ham die Rasse; die den Fluch im Lande bewahrte.“ (Köstliche Perle, Buch Abraham 1:21-24)

James R. Harris, Assistierender Professor für Religiöse Ausbildung an der Brigham-Young-Universität, mag eine weitere Quelle für einiges vom Text des Buches Abraham aufgedeckt haben, obwohl er die ernsten Hinweise aus dieser wichtigen Entdeckung nicht zu erkennen scheint. Mr. Harris hat herausgefunden, dass der Teil von Abraham 1:2 eine bestimmte Verwandtschaft mit einigem Material hat, das von Oliver Cowdery geschrieben wurde. Oliver Cowdery war natürlich einer der Zeugen für das Buch Mormon.

Unten wird der Leser einen Vergleich von Oliver Cowderys Worten mit denen finden, die man im Buch Abraham findet.

KÖSTLICHE PERLE, Buch Abraham 1:2 „…trachtete ich nach den Segnungen der Väter und dem Recht, wozu ich hätte ordiniert sein sollen, um in demselben zu amtieren. Da ich ein Befolger der Rechtschaffenheit war und begehrte, zu denen zu gehören, die große Erkenntnis besitzen…“

OLIVER COWDERY („Patriarchal Blessing Book“, Nr. 1, S. 8-9, wie von Richard L. Anderson in The Improvement Era, Sept. 1968, S. 20, zitiert): “…wir trachteten fleißig nach den Rechten der Väter und der Vollmacht des heiligen Priestertums und der Macht, in demselben zu amtieren. Denn wir begehrten, Befolger der Rechtschaffenheit und die Besitzer von größerer Erkenntnis zu sein,…“

James R. Harris macht folgende überraschende Bemerkungen in Bezug auf diese Angelegenheit:

„Eine Möglichkeit, dass der Text des Buches Abraham fehlerhaft sein mag und deshalb unzulänglich und unnötig für eine Erstellung einer offenbarten Übersetzung, wird von Todd untersucht und vorgeschlagen (S. 289, 325):

Wir mögen zusätzliche Unterstützung für diese Theorie einen Monat, bevor Todd zur Presse ging, bemerkt haben. Der zweite Artikel in einer Serie über die Drei Zeugen wurde von Richard L. Anderson veröffentlicht. In einem Zitat aus einem Patriarchalischen Segen, am 13. Dezember 1833 aufgezeichnet (Patriarchal Blessing Book, Nr. 1, Seite 8-9), fügte Oliver Cowdery (Aufzeichner) folgenden Kommentar hinzu:… [siehe oben]

Der Vergleich dieses Zitiats mit Abraham 1:2 würde die Theorie unterstützen, dass ein Papyrustext in den Händen des Propheten für die Erstellung der Übersetzung nicht wichtig war;…

Der fast identische Wortlaut dieser Passagen würde andeuten, dass ein Teil des Textes vom Buch Abraham offenbart und niedergeschrieben wurde, bevor die Abraham-Papyri in den Besitz Joseph Smiths gelangten.“ (Brigham University Studies, Herbst 1969, S. 126-127)

Aus diesen Kommentaren bekommt man den Anschein, als wäre James R. Harris gewillt, die Idee zu akzeptieren, dass das Buch Abraham nicht vom Papyrus kam. Er würde uns offensichtlich glauben lassen wollen, dass mindestens ein Teil des Textes des Buches Abraham Joseph Smith vor dem 13. Dezember 1833 offenbart wurde und dass Oliver Cowdery sich die Aussagen von dort ausborgte. Während dies den „fast identischen Wortlaut“ erklären würde, schaut es der Realität der Aussagen Joseph Smiths, dass das Buch Abraham vom Papyrus kam, nicht ins Gesicht. Eine viel logischere Erklärung ist, dass Joseph Smiths Buch Abraham ein Werk seiner eigenen Phantasie ist, und dass er seine Ideen von Oliver Cowdery und aus etlichen anderen Quellen bezog.

Es scheint einige Fragen darüber zu geben, wann Cowderys Aussage eigentlich geschrieben wurde. Ein Gelehrter behauptet, dass die Segnungen „die am 18. Dezember 1833 gegeben wurden, nicht vor Ende September 1835 und Anfang Oktober 1838 aufgezeichnet wurden“, was nach der Zeit wäre, als Joseph Smith die Papyri erhielt. Joseph Fielding Smith gibt ebenfalls das Jahr 1835 an: „Wir haben auch Olivers Zeugnis, schon 1835 von seiner eigenen Hand geschrieben. Der Bericht ist ziemlich interessant und wurde ins Buch der Patriarchalischen Segen des Patriarchen Joseph Smith Sen. von Oliver geschrieben…“ (Doctrines and Salvation, Bd. 3, Seite 99)

Der Mormonengelehrte Richard L. Anderson behauptet aber, dass der „Eintrag auf den 13. Dezember 1833 zurückzuführen ist;…“ (Improvement Era, September 1968, Seite 24, Fußnote 16) Vielleicht meint Dr. Anderson, dass der Eintrag ursprünglich 1833 geschrieben wurde, aber nicht vor 1835 in das Patriarchal Blessing Book kopiert wurde.

Wie auch immer, es ist sehr wahrscheinlich, dass Joseph Smith Oliver Cowderys Aussage las, bevor er das handgeschriebene Manuskript des Buches Abraham diktierte. Dass sich Joseph Smith Ideen von W. W. Phelps oder Oliver Cowdery geborgt haben könnte, ist nicht allzu überraschend, denn beide Männer waren gute Schreiber und arbeiteten mit ihm an den Papyri. (Siehe History of the Church, Bd. 2, Seite 236)

Der Mormonengelehrte Kirk Holland Vestal hat vor kurzem eine Verteidigung des Buches Abraham geschrieben. In diesem unveröffentlichten Papier akzeptiert er James R. Harris’ Argument, dass der Text des Buches Abraham etwa zwei Jahre, bevor Joseph Smith die Papyri erhielt, durch Offenbarung kam. Vestal scheint das Gefühl zu haben, dass Joseph Smith Abrahams Bericht eigentlich in einer Vision sah, und dass der Buch-der-Atemzüge-Papyrus, als er ihn erhielt, so sehr wie das aussah, was er gesehen hatte, so dass er ihn irrtümlich als „genau das Originalmanuskript des Buches Abraham“ identifizierte.:

„Vor etlichen Jahren zeigte James Harris auf, dass ein bedeutender Teil des Textes des Buches Abraham von Joseph Smith vor Dezember 1833 übersetzt worden war… Dies würde vorschlagen, dass die Übersetzung des Buches Abraham ein Prozess vor den ‚Ägyptischen Papyri’ und unabhängig von ihnen war…

Phelps’ und Cowderys Vertrautheit mit dem Inhalt des Buches Abraham vor der Ankunft der Papyri zeigt ihr großes Interesse an der Erstellung dieses Buches… Wie Joseph Smith sind diese beiden zu dem Glauben geleitet worden, dass die Papyri die ursprünglichen Quellen des Buches Abraham waren, die Joseph Smith schon durch den Urim und Thummim übersetzt hatte… Cowderys und Phelps’ enge Verbindung mit Joseph Smith und den ägyptischen Papyri beweist stark, dass das Buch Abraham bezeichnenderweise übersetzt worden war, bevor der Papyrus im Juli 1835 in ihre Hände kam.

Die Geschichte unterstützt die Idee, dass der Text des Buches Abraham durch den Urim und Thummim – durch Offenbarung – bald nach dem Juli 1833 übersetzt wurde… Die ägyptischen Papyri, die Anfang Juli 1835 in die Hände von Joseph Smith gelangten, sind als ziemlich gewöhnliche Kopien des ägyptischen ‚Totenbuchs’ erkannt worden. Unter dem Datum von Sonntag, den fünften Juli 1835, berichtet Joseph Smith, dass… die Schriftrollen die Berichte Josephs und Abrahams enthielten: ‚…sehr zu unserer Freude fanden wir heraus, dass eine der Rollen die Schriften Abrahams enthielt, eine andere die Schriften Josephs von Ägypten…’

Als es aber zu einem ernsthaften Studium kam, so bemerken wir, ließ diese anfängliche Begeisterung nach…

Joseph Smith hatte den schon übersetzten Teil des Buches Abraham genommen und versucht, das neulich gefundene ägyptische Totenbuch zu übersetzen, indem er die beiden Texte miteinander abglich. Es kommt ein wenig überraschend, dass Joseph Smith tatsächlich gedacht haben könnte, dass das, was die Papyri beinhalteten, die originalen ägyptischen Texte des Buches Abraham waren. In Abraham 1:12 und 14 verweist Abraham seine Leser auf eine Illustration am Anfang des Berichts. Die Illustration am Anfang der ägyptischen Papyri, wie gezeigt werden wird, ist eine Kopie von einer Szene, die auf die Zeit zurückgeht, als Abraham in Ägypten war und davor. Die Szene, die Abraham an den Anfang seines Berichts gesetzt hatte, der von Joseph Smith übersetzt wurde, könnte und würde der Illustration ähneln, die man am Beginn des Papyrus findet; die letztere fand ihren Platz im Anfangsteil aller heutigen Veröffentlichungen des Buches Abraham in der Köstlichen Perle. Die überraschende Ähnlichkeit der Szenen in beiden Dokumenten, hätten Joseph Smith natürlich dazu geleitet, anzunehmen, dass das, was er im Juli 1835 in seinen Händen hatte, tatsächlich genau das Originalmanuskript des Buches Abraham wäre.“ („Approaching The Book of Abraham“, von Kirk Holland Vestal, Seite 2, 4-6)

Es scheint, als würde Mr. Vestal alles unternehmen, um der offensichtlichen Schlussfolgerung auszuweichen, dass das Buch Abraham unecht ist. Kirk Vestal und Arthur Wallace haben ein Buch mit dem Titel geschrieben: The Firm Foundation of Mormonism. In diesem Buch geben die Autoren zu, dass „Jedes der drei Faksimiles mit antiken ägyptischen Begräbnisritualen verknüpft ist und mit dem Totenbuch in Zusammenhang gebracht wird“. (The Firm Foundation of Mormonism, Los Angeles, California, Seite 183)

Vestal und Wallace möchten uns glauben lassen, dass das erste und das dritte Faksimile, die man im Buch Abraham findet, Szenen eines rituellen Dramas illustrieren, bei dem „verschiedene Schauspieler die Rollen von verschiedenen ägyptischen, mythologischen Göttern annehmen“. (ebenda, S. 184) Diese Autoren behaupten weiter: „Obwohl diese Rolle des Osiris zu vielen anderen Zeiten von anderen prominenten Personen in Ägypten angenommen wurde, macht das Buch Abraham deutlich, dass mindestens einmal Abraham diese Rolle annahm, was historisch folgerichtig ist.“ (ebenda, S. 189)

Wir finden es unglaubwürdig, dass der Patriarch Abraham an einem heidnischen Ritual teilgenommen haben soll, in dem er die Rolle des ägyptischen Gottes der Toten gespielt haben soll!

Vestal und Wallace haben eine merkwürdige Methode, zu versuchen, das Buch Abraham zu beweisen. Sie haben sorgfältig ausgewählte Teile aus dem Werk D. Jay Nelsons und anderer Schreiber genommen, von denen sie das Gefühl hatten, dass sie für Joseph Smiths Werk günstig wären, und haben versucht, sie zu verwenden, um das Buch Abraham zu beweisen. Nun, es ist wahr, dass es einige Parallelen gibt, aber jeder, der sich die Bilder in den Faksimiles anschaut, würde einige richtige Punkte finden. Und während Nelson seinen Weg verließ, um diese aufzuzeigen, ist sein Werk fast vollkommen ungünstig für Joseph Smiths Auslegung. Trotzdem haben Vestal und Wallace sorgfältig die Punkte der Übereinstimmung ausgewählt und versucht, daraus eine neue Sache zu machen. Ihr Kapitel über das Buch Abraham enthält nicht weniger als neun Fußnoten, die auf Nelsons Werk verweisen – d. h. Fußnoten 23, 25, 41, 42, 43, 44, 48, 50 und 54.

Eine weitere merkwürdige Sache über die ganze Angelegenheit ist, dass der Mann, auf den sie sich als den „Ägyptologen Dee Jay Nelson“ beziehen (The Firm Foundation of Mormonism, S. 189), umfassend dafür benutzt wird, die Sache zu beweisen, obwohl Vestal selbst Nelson in einem Papier von „Dezember, Januar 1980“ diskriminiert (wir haben das Gefühl, dass dieses Datum wahrscheinlich ein Fehler ist und wie folgt lauten sollte: Dezember 1980, Januar 1981). Vestal klagt an:

„Ein oberflächlicher Blick auf Nelsons Referenzen, wenn es überhaupt welche gab, offenbart einen College-Abbruch… Nelsons Mangel an wissenschaftlichen Fähigkeiten wird deutlich sichtbar mit seiner selbstgefälligen Verwerfung des Buches Abraham als Übersetzungsmaterial, wenn man erkennt, dass keine einzige Seele auf Erden in der Lage gewesen ist, die Originalquelle der Übersetzung zu präsentieren…!“ (Approaching the Book of Abraham, Seite 1-2)

Da Vestal von dieser Information gewusst hatte, als The Firm Foundation of Mormonism 1981 veröffentlicht wurde (das Vorwort trägt das Datum April 1981), warum gibt es keine Erwähnung über „Nelsons Mangel an wissenschaftlichen Fähigkeiten“ in dem Kapitel über das Buch Abraham in diesem Buch?

 

weiter

Laut Joseph Smith hat er das Buch Abraham von einer Papyrusrolle aus dem Ägyptischen übersetzt. Als die Papyri wiedergefunden wurden, war man gespannt, ob Joseph Smith tatsächlich richtig übersetzen konnte.
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